Staycationing – Urlaub Zuhause TEIL I

Wir haben natürlich das Glück, die schönste Stadt der Welt (Hamburg) unser Zuhause nennen zu dürfen. Aber ich bin mir sicher, dass das Prinzip auch funktioniert, wo du wohnst. (Ansonsten darfst du dich natürlich auch gerne immer in einen Zug hier her setzen. *zwinker)

Staycation – kommt aus dem Englischen und ist der „hippe“ Ausdruck für „Urlaub Zuhause“, zusammen gesetzt aus „stay“ bleiben und „vacation“ Urlaub.

Strandbar 28°GRAD in Wedel

Mein Freund und ich haben aus den verschiedenen Gründen beschlossen, dieses Jahr den Sommerurlaub zuhause zu verbringen. Wir hatten nur 3 (5) Urlaubstage (Do-Mo), lange Zugfahrten lohnten sich also nicht. Fliegen wollen wir nicht mehr, sofern es sich vermeiden lässt UND: das Wetter sollte richtig gut sein!

Also sind wir Zuhause geblieben. Und es lohnt sich.

PUNKT 1: Man spart SO VIEL Geld. Keine Flüge, keine Züge, keine Hotels, kein Mietwagen, keine Probleme.

PUNKT 2: Man spart SO viel CO2 und ist gut für lokale Betriebe. Der Nachhaltigkeitseffekt ist immens. Ich werde euch an dieser Stelle nicht mit Zahlen langweilen; die CO2 Verbrauchsstatistiken könnt ihr euch selbst googlen.

Lisa mit Rad irgendwo in der Nähe der Dove-Elbe


PUNKT 3: Man kann ENDLICH Dinge erledigen, zu denen man sonst nicht kommt. Zum Beispiel sich mal so richtig schön um sein Zuhause kümmern. Regale anbringen, Bilder aufhängen, gärtnern, Fenster putzen, auf- & ausräumen,… Natürlich sollte man es mit „der Arbeit“ auch nicht übertreiben, man hat ja schließlich Urlaub – aber für die ersten 1-2 Tage zum Runterkommen ist das mega gut geeignet – UND: Man fühlt sich gleich nochmal wohler in seinem Zuhause.

PUNKT 4: Einfach mal entspannt in seiner Stadt unter der Woche frühstücken, einkaufen, Drinks nehmen, essen gehen… UND NIRGENDS IST ES MIT MENSCHEN ÜBERLAUFEN. Dieser Punkt braucht wohl kaum eine weitere Erläuterung… Aber wenn man sonst immer nur am Wochenende wirklich Zeit hat, Dinge zu tun, findet man sich häufig in Menschenmassen wieder. Es ist sehr angenehm, wenn es mal nicht so ist. Urlaubsfeeling pur!

Veganer Brunch von FEEGAN @ Hof Bellmann, Nottensdorf

PUNKT 5: Man lernt, dass es ja vielleicht doch ganz schön ist, da wo man ist.
Ohne jetzt zu „philosopisch“ werden zu wollen, aber woher kommt dieser Drang, sobald man Urlaub hat, sich möglichst weiiiiit von seinem Zuhause entfernen zu wollen..? Ich glaube kaum, dass unsere Leser zu denen gehören, die damit angeben wollen, wo sie überall schon gewesen sind. Aber so eine gewisse „Flucht vor dem Alltag“ ist sicherlich bei den meisten vorhanden.

Wir haben zumindest gelernt, dass es sich auch Zuhause und in unmittelbarer Nähe supergut Urlauben lässt. Erholung kommt dann wohl doch mehr von innen, als von außen. 💆‍♀️🌴✨

Wie genau man das macht mit der Staycation?
1. Man bleibt Zuhause. Solange man will. Zumindest über Nacht.
2. Man tut Dinge in seinem Stadtgebiet. Am besten die, die man immer schon mal machen wollte, aber bisher nicht dazu gekommen ist.
3. Man macht Ausflüge ins Umland, die einfach mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Rad zu erreichen sind.

Das war’s auch schon. Ganz einfach.

TIPP: Auch schon ein verlängertes Wochenende kann so viel Spaß machen und entstressen. Mehr als 1-2 Urlaubstage braucht man dann nicht; man spart ja auch an Reisezeit. Öfter mal einen Tag Urlaub einschieben hat sich für mich (Lisa) als angenehmer und nachhaltiger herausgestellt, als ständig durchzupowern und dann 3 Wochen am Stück zu verschwinden. 👌


Mehr Tipps & Inspiration für eine perfekte Staycation im Hamburger Umkreis folgen bald im TEIL II. Stay tuned!