Europäischer Bürgerdialog: Nachhaltiger Konsum und Verantwortung

Das war los: Europäischer Bürgerdialog in Hamburg zum Thema „Nachhaltiger Konsum und Verantwortung“
Konkret ging es um die Fragen:
  • Kleidung: Woher stammt sie und wie wird sie hergestellt?
  • Mobilität: Wie bewegen wir uns fort?
  • Lebensmittel: Wie werden sie produziert und verpackt?
Und zwar im Rahmen von Diskussionen und innerhalb einer Workshop-Phase – inklusive Präsentation und Abstimmung über die Ergebnisse. Der Nachmittag hat sich in drei Teile gegliedert:

1. Diskussion zu den Kern-Themen Kleidung, Mobilität und Lebensmittel

Im ersten Teil haben sich vorgestellt…
  • Dr. Delia Schindler (Mitglied im Ausschuss der Hamburger Handelskammer 
Gesellschaftliche Verantwortung)

  • Manfred Braasch
 (Geschäftsführer, BUND Hamburg)
  • Hugo Schally(Head of Unit, Sustainable Production, Products and 
Consumption, DG Umwelt, Europäische Kommission)
…und die drei Kern-Themen Kleidung, Mobilität und Lebensmittel jeweils näher beleuchtet – mit Blick auf Herausforderungen und ersten Lösungsansätzen.

2. Workshop-Phase zur Erarbeitung von Zielen und Ideen

„Was muss sich in Hamburg, bundesweit und auf europäischer Ebene verändern, damit unser Konsum nachhaltiger wird und was können wir persönlich ganz konkret tun, um unsere Welt von morgen besser zu gestalten?“
Wir haben uns einer der Workshop-Gruppen im Bereich „Lebensmittel“ angeschlossen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde haben wir schnell ein gemeinsames Zielbild formulieren können:
Weniger Lebensmittelverschwendung und Verpackungsmüll, insbesondere Plastik.
Gemeinsam haben wir die Probleme identifiziert und Ideen entwickelt, wie sich dieses Zielbild auf Europa-Ebene schaffen ließe.

3. Präsentation der Ergebnisse für mehr Konsum-Verantwortung

Für die Präsentation der Ergebnisse sollten wir uns vorstellen, mit Herrn Juncker (Präsident der Europäischen Kommission) in einem Aufzug zu stehen. Die Challenge: ihn innerhalb von 2:30 Minuten von der Idee überzeugen.
Maren und ich durften den Vorschlag unserer Gruppe ins Rennen schicken. Grob zusammengefasst: Eine Kampagne mit „Lokalhelden“, um aufzuklären und darüber hinaus zu inspirieren – für Aufmerksamkeit in der Breite, während weitere politische Maßnahmen die Kampagne ergänzen und begleiten würden.

Unser Fazit zum Europäischen Bürgerdialog in Hamburg

Obwohl wir in der Workshop-Phase nur ca. 45 – 60 Minuten Zeit hatten, sind eine Vielzahl von Ideen entstanden, um den Herausforderungen zu begegnen und nachhaltige Lösungen im Bereich Mobilität, Lebensmittel und Kleidung zu schaffen.
Die drei Vorschläge, die die meisten Stimmen in ihrer jeweiligen Kategorie erhalten haben, werden auf der Abschlussveranstaltung von EUROCITIES, dem „Mayors Summit“ am 21. März 2019 in Brüssel präsentiert.
Unsere Idee lag leider ganz knapp auf dem 2. Platz – dennoch eine spannende Erfahrung und vor allem eine tolle Gelegenheit, sich einzubringen und darüber hinaus engagierte Menschen kennenzulernen.
Gerne sind wir auch bei der nächsten Gelegenheit wieder mit dabei! Ihr auch? 😃