Lotion Bars selber machen – auch als Geschenk!

Seit Creme und Body Lotion in Einwegplastik-Verpackungen aus dem Badezimmer verbannt wurden, habe ich mit alternativen Pflegeprodukten experimentiert: von Olivenöl, über trockeneres Arganöl (nutze ich auch für die Haarspitzen) bis hin zu Kokosöl und Sheabutter. Meist reicht nach dem Duschen etwas Öl, welches auf die noch feuchte Haut gegeben wird, um die Haut zu pflegen. Manchmal darf es aber auch etwas reichhaltiger sein. Sheabutter allein lässt sich pur jedoch nicht ganz so optimal verteilen. Aus diesem Grund nutze ich selbst hergestellte Lotion Bars. Das beste: Die selbstgemachte Body Butter am Stück eignet sich auch super als Geschenk, gerade jetzt zu Weihnachten oder als kleine Überraschung im selbstgebastelten Adventskalender.

Das braucht ihr zum Herstellen der Lotion Bars:

  • Sheabutter (30g)
  • Kokosöl (15g)
  • Kakaobutter (15g)
  • Bienenwachs (10g)
  • … oder alternativ in der veganen Variante Beeren- und Sonnenblumenwachs (6g+4g)
  • Ätherisches Öl, je nach Geschmack. Mein absoluter Favorit: Orangenöl (1 Tropfen reicht)
  • Topf und Schälchen fürs Wasserbad, Silikonform

Lotion Bars selber machen – so geht’s!

Alle Zutaten in das Schälchen geben und im Wasserbad erhitzen, bis alle Zutaten geschmolzen sind. Dabei gelegentlich rühren. Am Ende das ätherische Öl hinzugeben, nochmals umrühren und direkt in die Silikonform füllen. Abkühlen lassen und zum Nachhärten ggf. in den Kühlschrank stellen. Lotion Bars vorsichtig aus der Form lösen – fertig!

Hinweis: Die vegane Version mit dem Sonnenblumenwachs braucht etwas mehr Hitze zum Schmelzen. 

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Trockene Haut? Viel hilft viel

Je nachdem, wie pflegebedürftig die Haut ist, variiere ich in der Rezeptur: Mehr Kokosöl (30g) macht die Lotion Bars geschmeidiger, da sie auf der Haut schneller schmelzen. Manchmal erhöhe ich zusätzlich auch den Anteil der Kakaobutter (30g), wodurch der Kakaogeruch kräftiger durchkommt – in Kombination mit dem Orangenöl sehr lecker! 😋

Optionale Zutaten zum Dekorieren

Hübsch finde ich auch das Zugeben von Mohn, welches vor dem Befüllen in die Silikonform gestreut wird. Dadurch erhalten die Lotion Bars ein schönes Muster – Peeling beim Pflegen inklusive! Bewusst sollte einem dabei sein, dass der Mohn nach dem Eincremen auf der Haut verbleibt. Da ich jedoch nur wenig davon nutze, macht mir dies nicht viel aus. Meist fällt er beim Nachtrocknen mit dem Handtuch oder beim Anziehen dann auch schon wieder ab. Auch getrocknete Blüten machen – vor allem in der Geschenkversion – einiges her!

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Lotion Bars verpacken und verschenken

Ihr wollt Familie und Freunde mit der selbst hergestellten Body Butter am Stück überraschen? Dann packt die Lotion Bars doch einfach in eine wiederverwendbare Metalldose oder in ein Weck- oder Einmachglas. Alternativ lassen sich die Lotion Bars auch in Backpapier einwickeln. Als Schleife eignet sich – auch optisch – hervorragend Juteschnur!

Habt ihr bewährte Rezepte für selbst gemachte Lotion Bars? Oder Variations- sowie „Deko“-Ideen? Schreibt uns auf Instagram, wir freuen uns! 

Viel Spaß,
Eure Katrin